Touratech stellt Insolvenzantrag


Der in Niedereschach ansässige Motorradzubehörhersteller Touratech hat einen Antrag auf Insolvenz gestellt. Während der Geschäftsbetrieb regulär weiterläuft, werden die Sanierungsoptionen geprüft.

Die Touratech AG, Spezialist für Motorrad-Zubehör, hat am 10. August beim Amtsgericht Villingen-Schwenningen einen Insolvenzantrag gestellt. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Dr. Dirk Pehl von Schultze & Braun bestellt. Der Geschäftsbetrieb wird unverändert fortgeführt.

Die rund 400 Mitarbeiter des Unternehmens wurden heute vom vorläufigen Insolvenzverwalter sowie vom Vorstand im Rahmen einer Betriebsversammlung über die Insolvenz und den aktuellen Status informiert. Die Löhne und Gehälter sind bezahlt.

Pehl wird die Phase der vorläufigen Insolvenz nutzen, um sich einen Überblick über die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zu verschaffen und Sanierungsoptionen zu prüfen. »Touratech hat bereits vor dem Insolvenzantrag mit seinen Beratern erste Grundzüge für ein Sanierungskonzept entworfen«, so Pehl nach seiner ersten Bestandsaufnahme. »Es geht nun zunächst darum, die begonnene Restrukturierung umzusetzen und Möglichkeiten zu entwickeln, um das Unternehmen auf eine gesunde finanzielle und wirtschaftliche Basis zu stellen, um den Standort und die Arbeitsplätze möglichst zu erhalten«, so Pehl weiter.

Ursache der Insolvenz ist die verspätete Umsetzung des Neubaus, der auf Grund einer erhöhten Nachfrage notwendig war. Die damit verbundenen Schwierigkeiten seitens Logistik und Fertigung sowie die in erheblichem Umfang entstandenen Produktions- und Lieferausfälle führten schließlich zur Insolvenz.

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Quelle: Tourenfahrer 2017-08-11

#Krebs


Am Mittwoch hatte ich das Gespräch mit meinem Onkologen. Wie immer hat er sich sehr viel Zeit genommen und hat mir die Wirkungsweise der einzelnen Chemotherapeutika erklärt. Das Gespräch dauerte über eine Stunde obwohl das Wartezimmer voll war.

Er war sichtlich erschüttert, als ich Ihm von meinen Tagen nach der Therapie und den Nebenwirkungen erzählt habe.

Das interessante ist, das keines der verabreichten Mittel Übelkeit verursacht. Doch hierfür hat er eine Erklärung. Mein Körper ist wohl mittlerweile darauf programmiert. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen in Sachen Chemo Therapie.

Er hat es mir so erklärt. Wenn man sich mal die Hand an der heißen Herdplatte verbrannt hat und die Wunde wieder verheilt ist und man dann wieder eine heiße Herdplatte sieht, würde die Hand auch sofort wieder anfangen zu schmerzen. Hierfür gibt es auch einen medizinischen Ausdruck, den habe ich mir jedoch nicht gemerkt.

Alle anderen von mir berichteten Beschwerden sind auf ein Medikament zurück zu führen. Wobei er auch hier erstaunt ist, wie stark ich hierauf reagiert habe. Es sieht wohl so aus, als wäre ich einer von wenigen Patienten die eine Unverträglichkeit auf dieses Medikament aufweisen. Na da bin ich aber froh, dass wir das nun endlich nach 35 Zyklen endlich herausgefunden haben. Denn das Medikament ist bei jedem Zyklus mit dabei gewesen.

Er stellt die Therapie jetzt direkt um und hat mir auch gestern frei gegeben, so dass ich gestern keine Chemo bekommen habe.

Nächste Woche versuchen wir es dann noch einmal mit der geänderten Zusammensetzung.

Na da bin ich mal gespannt. Ich habe dem Doc auch ganz klar gesagt, werden die Nebenwirkungen nicht besser, bin ich aus der Nummer raus.

#Krebs


Derzeit gehen mir viele Gedanken durch den Kopf.

Mir ist klar, und das haben die Ärzte auch gesagt, dass es für mich nach dem aktuellen Stand der Medizin keine Heilung gibt. Man kann lediglich meine Lebenszeit verlängern. Für wie Lange? Das weiß keiner und ich bekomme mittlerweile auch keine Prognosen mehr von den Ärzten. Denn eigentlich würde ich mir die Radieschen bereits von unten ansehen. Weiterlesen …

Streckenlänge für die Tour planen – Streckenprofil und Fitness beachten


Motorrad-Reisen und -Touren durch landschaftlich schöne Gebiete stehen für Genuss mit allen Sinnen. Der kann jedoch nachhaltig getrübt werden, wenn bei der Routenplanung die Länge der Tagesstrecke falsch eingeschätzt wird. Für Dr. Christoph Scholl, bekannter Rennarzt und Begleiter von vielen Motorradtrainings, steht eines allerdings fest: „Obwohl es natürlich auf den individuellen Fitness- und Trainingszustand der Fahrerin oder des Fahrers ankommt, überschätzen sich viele und sitzen zu lange im Motorradsattel. Vor allem wenig geübte Piloten überziehen leicht.“  Weiterlesen …

Aktueller Rückruf von BMW – BMW R 1200 GS / GS Adventure


Anlass/Bauteil: Standrohr kann brechen

Bau-Zeitraum: 11.2013 bis 06. 2017

Anzahl betroffene Fahrzeuge: 29.800 (Deutschland), 170.000 (weltweit)

Benachrichtigung der Halter über: Anschreiben durch Hersteller

Ergänzende Informationen: Bei Überlast (z.B. beim Auffahren auf ein Hindernis, einem Sturz oder beim Durchfahren von tiefen Schlaglöchern mit nicht angepasster Geschwindigkeit) kann der Pressverbund des Gabelstopfens geschädigt werden. Sollte sich der Sitz des verpressten Verschlussstopfens gelockert haben, kann sich der Spalt über längere Laufleistungen bei hoher Belastung vergrößern. Das führt in der Regel zu Ölundichtigkeiten, einer klackernden Geräuschbildung sowie einem zunehmend unpräziseren Fahrverhalten. Werden diese Signale nicht wahrgenommen oder ignoriert und treten weitere Überlast-Ereignisse auf, könnte sich der Stopfen komplett lösen. In der Folge wären kritische Fahrzustände nicht auszuschließen. Die Standrohre werden mit einer zusätzlichen Standrohrbuchse nachgerüstet bzw. falls nötig auch die Standrohre durch modifizierte Neuteile ersetzt. Die Aktion läuft seit Juni 2017 und ist für den Kunden kostenlos.

Dauer des Werkstattaufenthalts: 1 Stunde

Kennzeichnung bearb. Fahrzeuge: Im Hersteller-Werkstattsystem (Code 0000313000)

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Quelle: ADAC

Wo ist die versteckte Kamera?!


Am letzten Samstag, den 22.07.2017 hat es nun auch mich einmal erwischt.
Nach 23 Jahren unfallfreiem Autofahren hatte ich meinen ersten Feindkontakt.
Nein, ich war nicht schuld. Das wäre ja noch schöner :huh:

Hergang: Ich befuhr eine Hauptstraße mit mäßiger Geschwindigkeit und ein anderer KFZ Führer fuhr von einem Parkplatz los. Dieser war diagonal zur Fahrtrichtung. Als ich sozusagen volle Breitseite vor ihm war, fuhr er los und krachte in meine rechte Seite.

Mir ist nichts passiert. Es ist nur Blech und Plastik Schaden.
Aber ich könnte echt kot…

Als ob ich derzeit nicht genügend braune übelriechende Materie um die Ohren habe. Meine Arzt Besuche diese Woche waren auch nicht gerade erfreulich.

Gestern Morgen, also am Montag, den 24.07.2017 habe ich meinen Wagen dann in die Werkstatt gebracht wegen des Unfalls von Samstag.

Um 11 Uhr rief mich der Werkstatt Meister an und erklärte mir das vorhin eine Kundin auf dem Parkplatz in eine Mercedes E-Klasse hinein gefahren ist X/ . Diese E-Klasse habe sie dann auf ein anderes Fahrzeug geschoben 8| . Nun ratet mal welches das andere Fahrzeug ist ?( ?! Richtig mein Wagen X( . Nun ist er auf beiden Seiten Schrott :cursing::cursing::cursing: . Die rechte Seite vom Samstag und die linke von heute. Einen eventuellen Totalschaden kann die Werkstatt derzeit noch nicht ausschließen. Es hängt vom Gutachter ab.

Oh man, ich habe ja derzeit keine anderen Sorgen.

Zwei Unfälle in 48 Stunden und das ohne mein Zutun….dass muss mir erst mal einer nach machen – LOL :thumbsup:
Was haben die nur alle gegen meinen kleinen?

Hier der Schaden auf der rechten Seite von Samstag:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und nun der Schaden auf der linken Seite von Montag:

#Krebs


Der Kampf geht in die nächste Runde!

Ich bin doch noch nicht aus-therapiert und starte in der kommenden Woche am 26.07.2017 die nächste Chemo Therapie.

Aber nun mal der Reihe nach….

Heute hatte ich nun den Termin bei meinem „neuen“ Onkologen. Dieser hatte seinerzeit immer die Urlaubsvertretung von dem damals behandelnden übernommen.

Nachdem das Krankenhaus jedoch umstrukturiert hat wurde auch die Onkologie Ende letzten Jahres geschlossen und mein damaliger Arzt ging wieder zurück nach Heidelberg.

Ich muss zugeben, dass ich damals schon einen besseren Draht zur Urlaubsvertretung hatte als zu meinem direkt behandelnden Onkologen.

Nachdem die Frankfurter Ärzte ja nun der Meinung sind, das ich wieder eine Chemo Therapie beginnen soll, war es also naheliegend den „neuen“ Onkologen auf zu suchen, was ich dann heute auch tat.

Ich bin in dieses Gespräch mit der Einstellung gegangen, dass ich austherapiert bin und er mir dies nun auch final bestätigen würde.

So habe ich ihm kurz die Veränderungen und durchlaufenen Therapiemaßnahmen seit Oktober erläutert.

Er sagte mir ganz klar, dass ich noch nicht aus-therapiert sei und eine weitere Chemo definitiv etwas bringen würde.

Wir sind uns beide einig und darüber im Klaren, dass es für mich KEINE Heilung mehr geben wird.
Aber wir können mein Leben mit bestehender Lebensqualität verlängern.

Ihm ist bewusst, das mir die letzte Chemo körperlich sehr zu gesetzt hat und er hätte die Therapie auch anders gestaltet, doch er war ja nun mal „nur“ die Urlaubsvertretung und kann dementsprechend keine Therapien komplett umwerfen. Er kann seine Gedanken mitteilen aber dann liegt es eben am behandelnden Arzt ob er es an nimmt oder nicht.

Fakt ist auch, dass ich in den vergangenen zwei Jahren NICHT falsch behandelt oder therapiert worden bin. Doch man hätte hier und da etwas in Nuancen anders machen können um mir mehr Wohlbefinden zu verschaffen.

Das die Therapien etwas gebracht haben sieht man ja nun mal auch daran, dass ich heute noch hier bin und schreibe und wie ich heute noch durch die Gegend laufe.

Dem Doc ist auch bewusst das ich während der letzten Chemo Therapie durch die Hölle gegangen bin uns es ihm auch klar ist, dass ich die neuerliche Chemo in Frage stelle und auch Angst davor habe.

Ja, das gebe ich ganz offen und ehrlich zu. Ich habe vor der neuen Chemo Therapie Angst. Punkt!

Ich habe meine Leiden noch sehr gut in Erinnerung und nur bei dem Gedanken daran, das wieder Chemo einläuft vergeht mir schon wieder der Appetit und ich könnte mir das zuletzt gegessene gerade wieder durch den Kopf gehen lassen.

Mein Doc versicherte mir, dass die nächste Chemo anders gestaltet wird. Das ich Chemo und Lebensqualität haben werde und ich möchte ihm doch bitte die Gelegenheit und Chance geben es mir zu beweisen.

Ok, begeistert bin ich immer noch nicht, aber was habe ich denn zu verlieren? Sterben werde ich mit dieser Krankheit so oder so. Und wie ich ja schon geschrieben habe, eine Heilung gibt es nicht. Es geht darum das Leben mit entsprechender Qualität zu verlängern.

Also versuche ich so neutral wie es eben geht an die Sache heran zu gehen und lasse mich darauf ein. Denn die Therapie Abbrechen kann ich jederzeit!

Bei der letzten Chemo war das primäre Ziel darauf ausgelegt die Tumore zu verkleinern, damit man eine entsprechende Leber Operation durchführen kann.

Diesmal wird die Chemo so ausgelegt, dass die Tumore in Schach gehalten werden und nicht weiter wachsen sollen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann man dann auch versuchen sie wieder mit Hilfe des Chemiecocktails zu verkleinern.

Meine Bisherige Chemo ging ja immer über 3 Tage. Die neue soll angeblich nur 2 Stunden dauern.
Na, da bin ich ja mal gespannt.

Also auf in den Kampf!