Frankreich – Handschuhpflicht für Motorradfahrer


Was Motorradfahrer, die eine Tour in Frankreich planen, wissen sollten: Seit November 2016 ist das Tragen von Handschuhen auf Motorrädern für Fahrer und Beifahrer obligatorisch. Davon betroffen sind auch ausländische Biker. Die Vorschrift gilt für Motorräder, Roller, Mofas, sowie weitere spezielle Motorräder wie zum Beispiel Quads oder Trikes. Die Handschuhe müssen der europäischen Norm entsprechen, erkennbar am CE-Etikett. Wer diese neue Vorschrift ignoriert, riskiert eine Geldbuße von 68 Euro.

Auch in Deutschland gibt es gesetzliche Anforderungen an die Motorrad-Schutzkleidung. Details dazu findet man auf der ADAC-Website unter „Info, Test und Rat“.

 

Weiterführende Informationen:

ADAC Info, Test & Rat

Länderführer Frankreich


Quelle: ADAC

#Krebs


Wir schimpfen immer alle auf unseren Krebs. Ja er ist ein Arsc…

Aber ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht ob mir die Krankheit nicht auch etwas positives gebracht hat.

Keine Sorge, das wird nun keine Lobeshymne auf den Krebs.

Ja, wir haben schon viel seit der Diagnose erlebt und mit gemacht. Es gab viele OP’s, Therapien, Schmerzen, Ängste, Sorgen, Verzweiflung, und ich könnte noch viele Seiten damit voll schreiben.

Aber wenn ich ganz ehrlich zu mir selber bin, muss ich mir eingestehen, dass mir der Krebs auch etwas Gutes gegeben hat.

Ich lebe heute bewusster und intensiver. Ich genieße die schönen Momente besonders intensiv. War denn vor unserer Erkrankung nicht immer alles selbstverständlich!

Natürlich haben wir morgens wenn wir zur Arbeit sind noch den Müll mitgenommen und haben uns dann schon wieder über unseren Chef, die Kollegen oder den Kunden geärgert. Den anderen Autofahrer der jeden Morgen sich immer an der gleichen Stelle dazwischen drängelt.

Heute sind wir froh, wenn wir überhaupt wieder arbeiten gehen könnten. Wir beneiden unsere Mitmenschen die von der Arbeit erzählen (und sich über die Kollegen aufregen), wir sind stolz darauf, wenn wir wieder selbständig den Müll weg bringen können. Auch wenn es für einige von uns wie ein Marathon ist. Und wir sind stolz, dass wir wieder mit dem Auto herum fahren können. Das ist unsere zurück erkämpfte Freiheit. Und lass den Blödmann sich doch rein drängeln. Solange ich hier stehe damit er sich dazwischen drängeln kann, lebe ich auch noch. Ich habe Zeit, obwohl ich eigentlich keine oder nur noch sehr wenig Zeit habe.

Der Krebs hat meine Frau und mich noch enger zusammen geschweißt.

Ich habe neue und interessante Leute durch die Krankheit kennen gelernt. Auch wenn einige heute leider nicht mehr unter uns weilen, da sie den Kampf verloren haben.

Ich habe neue wahre Freunde gewonnen. Diese kann ich zwar an einer Hand abzählen, aber mir sind wenige echte Freunde tausendmal mehr wert als Tausend Bekannte die sich nicht für einen interessieren.

Ja, so eine Krankheit trennt im Bekanntenkreis die Spreu vom Weizen. Da lernt man seine wahren Freunde und Unterstützer kennen.

Ich kann mich daran erfreuen, wenn ich bei Sonnenschein im Café sitze und mir einen genehmige oder ein Eis esse. Das ist für mich mittlerweile echte Lebensqualität.

Für mich sind Reisen heute keine Pflicht mehr. Ganz im Gegenteil. Ich genieße sie und ich freue mich, dass ich es noch kann.

 

Am Ende des Tages wird der Krebs irgendwann doch siegen. Es ist eben nur eine Frage der Zeit.

Es ist nicht schlimm zu sterben, es ist nur schlimm sein Leben nicht gelebt zu haben.

Was es heißt sein Leben zu leben?

Das muss jeder für sich selber heraus finden. Da gibt es kein Rezept.

Aber vielleicht versucht ihr die Krankheit eben nicht nur als Strafe anzusehen. Jeder hat auch Momente in denen es einem trotz Krankheit und Therapie einigermaßen gut geht.

Versucht die guten Momente entsprechend aus zu kosten.

Vielleicht geben diese Zeilen dem einen oder anderen wieder neuen Mut oder geben vielleicht auch dem einen oder anderen einen kleinen Denkanstoß.

Ich bin über meinen Krebs nicht froh, doch habe ich mich mittlerweile mit ihm arrangiert und mache eben das Beste aus meiner Situation.

#Krebs


Heute muss ich es nun endlich raus lassen.

Ich war ja letzte Woche am 21.03.2017 in der Uniklinik Frankfurt um meine Mikrowellen Therapie zu beginnen. Ich sollte mich gleich um 08:00 Uhr auf der Station melden. Dies tat ich natürlich auch. Doch die Schwestern schauten mich an und fragten mich, wie ich denn ins Krankenhaus käme. Also schaute ich an mir runter und meinte mit Schuhen, Hose und Hemd. Ob sie mich nackt erwartet hätten.

Man wies mir sofort ein Zimmer zu in das ich mich unverzüglich begeben sollte.
Naja, dachte ich, schön dass es heute gleich ein Zimmer gibt ohne Wartezeit. Aber die Schwestern könnten ruhig etwas freundlicher sein.

Als ich mich in meinem Zimmer einrichtete wurde meine Frau, die mich begleitete, angewiesen Schutzkleidung, Handschuhe und Mundschutz anzulegen.

??? Was geht denn nun ab fragte ich, woraufhin mir die Schwester mitteilte, das ich MRSA Patient (MRSA = Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus = resistenter Krankenhauskeim) sei und unter Quarantäne stehen würde. Alle Besucher müssen sich schützen und wenn ich das Zimmer verlasse müsste ich mindestens einen Mundschutz tragen.

Ich konnte das nicht glauben und fragte ob sie denn die richtige Akte hätte. Ja, das stünde so im System.

Schön, und warum weiß ich davon nichts? Das konnte mir nicht beantwortet werden.

Natürlich protestierte ich und machte einen entsprechenden Aufstand und erklärte das ich nicht da bleiben würde und keine Behandlung vor genommen wird, solange der Sachverhalt nicht geklärt sei.

Die Antwort der Schwester war ich müsse das mit dem Arzt klären, der sei aber jetzt nicht da und legte mir die Einweisungspapiere zur Unterschrift vor.

Also rief ich in meiner Panik bei meinen behandelnden Ärzten an. Alle Ärzte wussten nichts darüber.

Doch bot mir der Professor welcher mich im November 2016 in der Uniklinik operierte seine Unterstützung an.

Kurze Zeit später kam eine seiner Ärztinnen bei mir vorbei und bestätigte leider, das bei mir MRSA nachgewiesen worden sei.

Als ich im November meine zwei OP’s hatte entzündete sich der Bauchschnitt nach der zweiten OP. Hier bildete sich ein Serom (in meinem Fall eine Ansammlung von Blutserum) von dem eine Sekret Probe am 08.12.2016 an das Labor geschickt wurde. Doch wurde ich am 10.12.2016 entlassen und zu diesem Zeitpunkt lag das Ergebnis noch nicht vor.

Warum ich im Nachgang nicht informiert wurde kann mir keiner sagen. Aus diesem Grund ist im System nun ein Vermerk in meiner Akte, daher nun auch dieser Mega Aufriss bei meinem Eintreffen.

Um auf Nummer sicher zu gehen wurde ich eben als Quarantäne Patient eingestuft und behandelt. Also wie ein aussätziger.

Wir nahmen erneut Proben um zu sehen ob ich den Keim noch in mir trage.

Heute habe ich den Frankfurtern hinter her telefoniert, denn die haben sich natürlich, entgegen unserer Abmachung, nicht bei mir gemeldet.

Zuerst habe ich im Schwesternzimmer angerufen. Dort sagte man mir, dass diese Auskunft nur beim Arzt erfragt werden kann und die Schwestern nicht befugt sind mir das zu sagen. Na immerhin gab mir die Schwester die Durchwahl des Arztes.

Also rief ich nun die Nummer des Stationsarztes an der mir erklärte er sei nicht die Auskunft. Diese Info bekäme ich von der Ambulanz. Wie das Telefon Gespräch weiter ging möchte ich hier nicht wieder geben. Ich sage nur so viel, die Leitung und der Kittel des Arztes haben gebrannt. Immerhin bekam ich dann vom Arzt die gewünschte Auskunft.

Der Nasen- und Rachen Abstrich sind erneut positiv getestet worden, d. H. ich bin immer noch MRSA-Träger.

Meine Frau wurde zum Glück negativ getestet.

Was heißt das nun für mich? Erst einmal gar nichts. Ich merke den Keim nicht und er macht auch erst einmal nichts. Wenn ich ins Krankenhaus muss werde ich eben isoliert.

Ich muss jedoch bei Risiko Patienten mit geschwächtem Immunsystem aufpassen und eben meine Ätzte darüber informieren.

Natürlich werde ich auch eine entsprechende Therapie nun angehen um den Keim wieder los zu werden.

Nachdem ich mir nun die ganzen Infos aus dem Netz gezogen habe, denn in Frankfurt ist man nicht in der Lage mich zu diesem Thema aufzuklären, ist der Schock erst einmal verdaut.

Was mich an der ganzen Sache so maßlos aufregt ist, das man es in Frankfurt nicht für nötig befindet mich über diesen Befund  zu informieren. Dieser wurde im Dezember 2016 diagnostiziert und ich erfahre es erst neben bei im März 2017. Das sind ca. 3 Monate in denen ich aus Unwissenheit doch eine ganze Reihe an Leuten (Risiko Patienten) gefährdet habe.

Nun muss ich jeden den ich in dieser Zeit besucht habe darüber informieren.

Bei so einer wichtigen Angelegenheit wird nicht angerufen. Aber die Uniklinik ruft mich an um zu erfragen wie ich die OP überstanden habe und wie es mir derzeit gesundheitlich geht, damit dies mit in Studie einfließen kann.

Es tut mir leid aber dazu fällt mir nichts mehr ein.

Die Fachabteilungen sind super klasse, aber die Stationen auf denen man dann untergebracht ist, sind einfach nur …

 

Aktueller Rückruf Honda Gold Wing GL1800A (SC 47)


Anlass/Bauteil: Airbagteile können sich bei Auslösung ablösen
Bau-Zeitraum: 25.05. bis 05.08.2008
Anzahl betroffene Fahrzeuge: 734 (D), 4.251 (EU), 8.582 (weltweit)
 
Benachrichtigung der Halter über: Anschreiben durch Hersteller
Rückrufart: Freiwillig, überwacht
Ergänzende Informationen: Unter dem Einfluss von heißen und feuchten klimatischen Bedingungen mit ausgeprägten Temperaturschwankungen kann sich die Struktur des Inflator-Treibmittels nachteilig verändern und während der Auslösung des Airbags bei einem Unfall zu einem Überdruck im Zünder führen. Unter Umständen können sich dadurch kleine Metallpartikel lösen und den Fahrer schwer verletzen. Als Abhilfe wird der Airbag-Inflator ausgetauscht. Die Aktion läuft seit 08.08.2016 und ist für den Kunden kostenlos.
 
Dauer des Werkstattaufenthalts: 5 Stunden
Kennzeichnung bearbeiteter Fahrzeuge: Im Hersteller-Werkstattsystem (Code 3HW)

Weitere Infos zu Rückrufen erhalten Sie hier!


Quelle: ADAC 2017-03-23

#Krebs


Habe gerade einen Anruf aus Frankfurt bekommen.

Mein Termin für die Mikrowellentherapie wurde vorverlegt.
Ich muss nun schon am 21.03 einrücken und „darf“ eine Nacht dort bleiben.

Naja, je früher um so besser.

Auf das der Krebs endlich kapiert, dass er hier unerwünscht ist!

#Krebs


Aleae iactae sunt– Die Würfel sind gefallen

Endlich ist das Warten vorbei und der ersehnte Anruf meines Docs erreichte mich nun endlich.
Die Halbgötter in Weiß haben heute Morgen im Tumor-Board meinen Fall erneut diskutiert und die weitere Vorgehensweise festgelegt.

Ich darf nun an der nächsten Studie teilnehmen. Bei mir kommt als nächstes die Mirowellentherapie zu Einsatz.

Nähere Informationen dazu gibt es hier.

Es liest sich erst einmal gar nicht so schlecht.

Einen Termin habe ich noch nicht. Dieser wird mir morgen oder am Montag dann mitgeteilt. Dann darf ich wieder nach Frankfurt in die Uniklinik einrücken. Aber zum Glück nur für eine Nacht (wenn alles gut geht).

Na dann bin ich ja mal gespannt.

Nicht ohne Grund hupen


Hupen ist ein Warnsignal.
Beim missbräuchlichen Hupen wird ein Verwarnungsgeld fällig. Daran sollten Verkehrsteilnehmer denken, wenn das Temperament mit ihnen durchzugehen droht.

Wenn Verkehrsteilnehmer versäumen, bei grüner Ampel sofort loszufahren, oder ein Transporter den Weg versperrt, wird in Deutschland nicht selten gehupt. Doch das ist verboten, mahnt der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD). Paragraph 16 der Straßenverkehrsordnung erlaubt Hupen in nur zwei Fällen: »Schall- und Leuchtzeichen« darf nur geben, wer sich oder andere Verkehrsteilnehmer gefährdet sieht oder »außerhalb geschlossener Ortschaften überholt«. Nicht zulässig ist das Hupen dagegen, um andere Verkehrsteilnehmer in ihrem Verhalten zu maßregeln. Grundsätzlich kann beim missbräuchlichen Hupen ein Verwarnungsgeld in Höhe von zehn Euro fällig werden, wenn dadurch andere belästigt werden. Teurer kann es werden, wenn ein Fahrzeuglenker einen anderen Verkehrsteilnehmer durch das Hupen gefährdet und dieser beispielsweise so erschrickt, dass er vom Fahrrad stürzt. In vielen Fällen – wie bei einem Korso nach einem gewonnenen Fußballländerspiel oder bei einer Hochzeit – drückt die Polizei aber möglicherweise ein Auge zu. Dennoch sollten Verkehrsteilnehmer nicht vorschnell auf die Hupe drücken. »Autofahrer sollten nicht bei jeder Gelegenheit hupen, damit das Warnsignal auch ein solches bleibt«, empfiehlt der ARCD.


Quelle: Tourenfahrer 2017-02-28